
… unterwegs jenseits der Autobahn
Pachakutec – Zeit des Wandels – handelt von einem Inka-Sonnenpriester, der sich auf den Weg macht, die Heilung des Herzens der Erde zu unterstützen… Unser heutiger Heimkino-Ausflug handelt von einem herbstlichen Sonntag vormittag, einem Irrgarten aus Notausgängen im Mathäser Fimpalast und dem lauter werdenden Ruf der Anden.
Zur Einleitung möchte ich eine kleine Geschichte erzählen: Als mein Engel vor ein paar Jahren die ersten Schritte auf ihrem (später unserem gemeinsamen) spirituellen Weg machte, erzählte sie mir von der Idee, dass es für jeden Menschen einen individuellen Kraftplatz auf der Erde gibt – einen Ort, an dem man ganz und gar bei sich ankommt und aus dem Vollen schöpfen kann. Und dass sie überlegt, sich auf die Suche nach diesem Platz zu machen
Ich damals so zu ihr ohne groß nachzudenken: Soll mir recht sein, solange wir nicht alle nach Peru ziehen müssen. Read the rest of this entry »
jetzt habe ich mir die ganze Sache nochmal durchgelesen, mit den schweizer Neutrinos, die offenbar schneller als Licht unterwegs waren und damit den Einstein Albert von seinem Thron stossen sollen.
Und dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:
Erstens: Es ist total schwierig, über dieses sperrige Thema zu berichten und das Ganze in einfache Worte zu fassen – und noch schwieriger ist es für die Presse, auch noch entsprechend reisserisches Bildmaterial dazuzusetzen. Read the rest of this entry »
Filme mit Hugh Grant sind eigentlich immer der Kompromiss, wenn mein Engel und ich mal wieder einen Abend in unserem Eckcouch-Heimkino verbringen wollen – wir uns aber über den Film nicht einig werden.
Sie denkt an Legenden der Leidenschaft, mir wäre eher nach Ab durch die Hecke oder einem der 3 Shreks. Über Alien oder 28 days later brauchen wir im Rahmen gemeinsames Heimkino ja nicht nachdenken, diese Highlights bleiben mir an einsamen Abenden vorbehalten.
Also Hugh Grant – und weil es zwar schon ziemlich kalt draußen, aber noch nicht ganz Weihnachten ist, fällt unser Standard-Kompromiss tatsächlich liebe aus – also drum: mitten ins herz (music & lyrics)
Wer hätte das gedacht, wie entspannt das Leben und Lebelassen an einem Freitag nachmittag mitten in New York sein kann.
Ich kam direkt von einem Wahnsinnstrip von links unten (New Jersey) nach rechts oben (Connecticut) und sehnte mich nach etwas Ruhe, einem Platz zum Sitzen und ein bisschen Zeit ganz für mich – um wieder bei mir anzukommen…
Also sitze ich da, schliesse die Augen und versuche abzuschalten – aber anders als sonst klappt das diesmal einfach überhaupt nicht.
Und dann habe ich eben die Augen geöffnet für das Leben um mich herum, für die Baseballspieler, die HotDog Stände, die Sonne, die vielen Grüns und das Leben in New York – und dann, wie aus heiterem Himmel, habe ich mich doch noch verliebt in diese Stadt, die erst so schmutzig, hektisch und provokant cool daherkam.
Mitten im Central Park an einem Frühsommernachmittag bleibt die Zeit stehen. Und die Menschen machen jeden Augenblick zu einem Erlebnis – “now you’re in New York”
Meine Reise nach Dubai hat mit einem Misverständnis angefangen. Statt dort – wie alle anderen – mit Emirates hinzufliegen buche ich mich bei Etihad ein, mit einem zwischenstopp in Abu Dhabi.
Erst zwei Tage später erreicht mich der Anruf des Firmenreisebüros: Der Weiterflug von Abu Dhabi nach Dubai ist gar kein Flug, sonderen ein Bus-Shuttle! Boah, echt jetzt? Das ist ja wie früher, mit dem Bus durch ferne Länder, nur diesmal im Anzug! Egal, das ziehe ich durch, denke ich mir.
Und als ich in Abu Dhabi aus dem Flughafen trete und in den Shuttlebus einsteige wundere ich mich noch, warum alle die Vorhänge zugezogen haben, ist doch sicher voll spannend, mit dem Bus durch die Wüste zu fahren. Aber nach ca. 5 Minuten in denen ich als einziger stur aus dem Fenster auf die wahrscheinlich langweiligste Landschaft der Welt kucke, ziehe ich auch meine Gardinen zu und “ruhe ein bisschen meine Augen aus”.
Ein unverhoffter Urlaubstag – ein unverhofft schönes Wetter für Anfang November und 2 unverhofft aktive Kinder, eine perfekte Voraussetzung für die Wanderung von Herrsching durchs Kiental auf den heiligen Berg - Andechs.
Vom Parkplatz in einer Seitenstraße (Leitenhöhe, Nähe des indischen Restaurants) gehts erstmal ein paar Meter zurück, dann einmal durch den Hundehaufen (pfui!) um die Kirche herum und dann ab ins Kiental. Die Häuser werden spärlicher (und protziger ) und schon bald tauchen wir in den verzauberten Herbstwald ein.
Sonntag ist Wandertag, wir packen die Kinder ein und fahren in die Berge. Unser Ziel ist Lenggries in der Nähe von Bad Tölz im schönen Isarwinkel.
Laut unserer Wanderbibel “Das große Familien-Wanderbuch – Bayrische Hausberge” scheint mir die Tour zur Denkalm ein geeigneter Test für unsere Fitness im Frühherbst. Nachdem wir jetzt den gesamten August am Strand und an den Badeseen herumgelungert sind, möchten wir mal wieder den Ausblick vom Gipfel genießen und uns so richtig auspowern.

der cruise
Gestern war wieder DVD-Abend bei der fernsehfrei-Familie. Wir haben uns für den Robert Redford Politik-Film “Von Löwen und Lämmern (Lions for Lambs)” entschieden und – um es kurz zu machen – es in keiner Sekunde bereut.
Das Heimkino-Setting:
Die ersten Minuten:
Obwohl es im Obama-Jahr ein bißchen schwierig ist sich in die letzten Bush-Jahre (der Film spielt 2007) zurückzuversetzen, ist die Erinnerung doch noch frisch und wir kommen gut rein – der indische Tee bietet ein gutes Kontrastprogramm dazu…