Leben ohne Fernsehen?
Worum es hier/mir geht:
Hier bloggt Jochen Quindel, sowas wie der Günter Wallraff der “new urban bohemiens”. Stets bereit, mutig neue Wege zu beschreiten und sich dabei von Widrigkeiten und Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.
Die Geburtsstunde dieses Blogs fällt auf den 4. März 2009, dem Tag, als die Abmeldung unseres Kabelanschlusses aktiviert wurde und wir (endlich) von dem täglichen Stream of Craziness abgeschnitten wurden. Wir, das sind mein Engel, meine beiden Töchter und ich (wobei die beiden Töchter diese Entscheidung weder getroffen haben noch wirklich klar ist, ob sie sie gutheissen, aber später mehr davon…).
Folgendes sei meinen Blogbeiträgen vorangeschickt: Leben ohne Fernsehen heisst nicht Leben ohne Medien oder Ausstieg aus der Gesellschaft – vielmehr geht es mir um 2 Dinge:
- Wer kein Fernsehprogramm empfängt, hat die passive Berieselung abgeschaltet und sich auf den Weg zum aktiven Benutzer und Programmdirektor gewandelt. Soll heissen: Die aktuellen Ereignisse kucken wir im Internet, Filme leihen wir uns aus oder gehen ins Kino. Aber an vielen vielen Abenden bleiben alle Bildschirme aus und wir sitzen vor dem Kamin mit einer Tasse Tee (oder einem kühlen Andechser) und unterhalten uns (oder kucken einfach doof, das tut auch richtig gut, probierts mal aus)
- Leben ohne Fernsehen ist als Synonym zu sehen für die Suche nach den Wegen abseits der asphaltierten Geschmacks-Autobahnen. Ich versuche in meinem Leben immer wieder mal rechts und links zu kucken und gerade im Kleinen, Unerwarteten steckt der meiste Spaß und das große Glück.
Ich zitiere Ferris Bueler:
Das Leben geht so schnell vorbei, wenn ihr nicht ab und zu anhaltet und Euch umschaut, könnt Ihrs verpassen.
leben ohne fernsehen?

das geht, zuhause und anderswo!







Saline
13. Oktober 2011 at 22:25
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Dein Engel